Der Stuckateur:

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Stuckateur ist die Berufsbezeichnung für einen im Innenausbau, sowie an Fassaden tätigen Bauhandwerker. Das Berufsbild umfasst heute die Bereiche Putz, Stuck, Trockenbau, Wärmedämmung und Betoninstandsetzung.
Kern des Berufsbildes ist jedoch die Herstellung von Stuck. Darunter versteht man die plastische Ausformung von Mörteln und Gips.  Stuckteile können sowohl in der Werkstatt vorgefertigt, als auch vor Ort erstellt werden.
Die Entwicklung des Berufsbildes Stuckateur ist eng mit der Geschichte des Stucks bzw. des Putzes verknüpft: Früher wurde der Stuckateur mit dem Maurer gleichgesetzt, spätestens im 17. Jh. erfolgte eine Trennung der beiden Berufsgruppen. In Renaissance, Barock und Klassizismus treten Stuckateure als wichtige Gestalter von vorwiegend kirchlichen, aber auch repräsentativen weltlichen Innenräumen auf. Sie gelten ebenso als Künstler wie die Maler und Bildhauer, mit denen sie zusammen arbeiten. Die Lehrausbildung zum Stuckateur und Trockenausbauer dauert in Österreich drei Jahre.
In der Denkmalpflege sind entsprechend spezialisierte Stuckateure oder Stuckrestauratoren mit der Pflege und Instandsetzung von historischen Putzen und Stuckelementen beschäftigt. Klassische Tätigkeiten sind die Reinigung und Freilegung, sowie die Konsolidierung (Verhängung, Festigung, Hinterfüllung) von losen und lockeren Elementen, aber auch die Ergänzung von Fehlstellen in Originaltechnik.

Aufgaben:

Herstellen von Formen, Negativ- und Postivgüssen, Versetzen, statisches Befestigen


Formherstellung

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Gussherstellung

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Versetzen

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Letzte Aktualisierung: 13.02.2017   Impressum  ©2017 Denkmalpflege GmbH & Mag. Klaus Wedenig Restaurierung Konservierung