Dominikanerkirche, 1010 Wien

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Die Basilica Minor ad S. Maria Rotundam stammt in der heute bestehenden Form aus 1631 - 74 und ist ein wichtiges Beispiel für die frühe Anwendung der Typen- und Stilvokabel des italienischen Kirchen­baus der Gegenreformation in Wien. Der Entwurf stammt vom liechtensteinischen Hofarchitekten Giovanni Giacomo Tencalla (1593 - 1650), als Ausführende sind mit Jacopo Spacio (Spatz), Cipriano Biasino und Antonio Canevale prominente Mitglieder der in Wien tätigen Baumeisterfamilien aus dem Gebiet um den Comer See (Comaschi) belegt. Die zu restaurierenden Zierteile der Westfassade aus Eggenburger Kalksandstein waren oberflächlich stark verwittert und mit zahlreichen Rissen und Haarrissen versehen. Sämtliche Oberflächen waren verschmutzt, an den regenabgewandten Stellen versintert und partiell mit Moos, Algen und Flechten bewachsen. Die Steinteile wurden mit Kieselsäureester Wacker OH gefestigt, trocken gereinigt und mit Algizid behandelt. Rostige Bewehrungen und Befestigungen wurden durch Nirosta-Neuanfertigungen ersetzt. Abschließend wurden die Steinteile mit einer mehrlagigen Kalkschlämme als Opferschicht versehen.


Projektdaten:

Adresse: 1010 Wien, Postgasse
Leistung: Restaurierung des Ädikulaportales, Wappenkartusche, Flammenvasen, Nischenfiguren, Steinskulpturen und Kapitelle an der Westfassade
Leistungszeitraum: 2009


Fotodokumentation:

Zustand vor der Restaurierung
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Zustand nach der Restaurierung
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Letzte Aktualisierung: 13.02.2017   Impressum  ©2017 Denkmalpflege GmbH & Mag. Klaus Wedenig Restaurierung Konservierung