Kreuzwegstationen, 2162 Falkenstein

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Die vom Tiroler Bildhauer Ferdinand Pfaundler in den siebziger Jahren des 17. Jahrhunderts ausgeführten 11 Sandsteingruppen des Falkensteiner Kreuzwegs wiesen aufgrund ihrer exponierten Aufstellung Witterungsschäden und Sinterbildungen auf. Die Figuren wiesen etliche Haarrisse und Risse auf, Ausbrüche und Fehlstellen zeigten sich insbesonders beim auferstandenen Christus, einem der Folterknechte bei der Dornenkrönung fehlten Gliedmassen. Zu weiteren Schäden hatten auch die aus Ziegeln ausgeführten Fundamente ohne Horizontalabdichtung geführt. Die Figuren wurden mittels Hubschrauber geborgen und zur Restaurierung im Atelier abtransportiert. Zur Festigung wurde KSE Wacker OH 100 verwendet. Gebrochene Teile wurden passgenau verklebt, alte Eisenarmierungen durch Nirostastäbe ersetzt. Risse wurden injiziert und mit Kunststeinmörtel geschlossen. Als Opferschicht wurde eine Kalkschlämme in mehreren Lagen aufgebracht und einmassiert, Überstände wurden mit Scheifpapier entfernt. Die fertig restaurierten Figuren wurden mit dem LKW nach Falkenstein zurück gebracht und mithilfe des Hubschraubers auf neue, stabile und dichte Fundamente versetzt.


Projektdaten:

Adresse: 2162 Falkenstein
Leistung: Steinrestaurierung
Leistungszeitraum: Juli 2006 bis Mai 2007


Fotodokumentation:

Zustand vor der Restaurierung
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Restaurierung
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Zustand nach der Restaurierung
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Letzte Aktualisierung: 13.02.2017   Impressum  ©2017 Denkmalpflege GmbH & Mag. Klaus Wedenig Restaurierung Konservierung