Michaelerplatz, Figurenbrunnen, 1010 Wien

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Die beiden Figurenbrunnen als Eckakzentuierung des halbkreisförmig einschwingenden Michaelertrakts der Hofburg sind formal einheitlich aufgebaut und aus den gleichen Materialien gearbeitet (roter Granit aus Uddevalla für die Brunnenbecken, böhmischer Granit für das Bodenpflaster, Lindabrunner Kon­glomerat für die Felsen, Laaser Marmor für die Figuren). „Die Macht zur See“ von Rudolf Weyr stammt aus dem Jahr 1895, „Die Macht zu Lande“ von Edmund von Hellmer wurde 2 Jahre später, im Jahr 1897, vollendet. Hauptproblem der in den Jahren 2001 bis 2003 durchgeführten Restaurierung waren durch die Wasserbespielung hervorgerufene Schäden wie Bewuchs durch Moose und kleine Blattpflanzen (v.a. in Brunnenbeckennähe), gelber Kalksinter (jeweils in den Sprühwasserzonen), sowie Sprengschäden durch Frost. Eine umfassende Sinterentfernung und Reinigung der Steinsubstanz, in mehreren Phasen durchgeführt, stand im Mittelpunkt der Restaurierungsarbeiten: Verwendet wurde u.a. das von der Firma BMR angebotene Niederdruckdirektstrahlverfahren; aufgrund der besonders geringen Oberflächenbean­spruchung wurden Swarowsky Hohlglaskugeln als Strahlgut eingesetzt. Für die Ergänzung der figuralen Elemente wurden neben historischen Fotografien die im Kellerdepot der Hofburg aufbewahrten Gipsmodelle als Vorlagen herangezogen.


Projektdaten:

Adresse: 1010 Wien, Michaelerplatz
Leistung: Steinrestaurierung
Leistungszeitraum: Juli 2001 bis Mai 2003


Fotodokumentation:

Zustand vor der Restaurierung
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Zustand nach der Restaurierung
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Letzte Aktualisierung: 13.02.2017   Impressum  ©2017 Denkmalpflege GmbH & Mag. Klaus Wedenig Restaurierung Konservierung