Universität Wien, Fassade Ringstraße, 1010 Wien

fotos

Das in den Jahren 1873 bis 1884, nach Plänen von Heinrich Ferstl erbaute „Neue Universitätsgebäude“ wurde im Unterschied zu anderen Ringstraßenbauten aus Ersparnisgründen an den Außenfassaden nur verputzt. Lediglich die Sockelzonen bestehen aus Wöllersdorfer Kalkstein, Architekturelemente und Figuren vorwiegend aus istrischem Karstkalk. Eine Ausnahme bilden weiters der Fries des Hauptgebälks, die Figurenzwickel an den Bogenfenstern im 1. OG der beiden Seitenrisalite, sowie kleinere ornamentale Arbeiten, die in Terrakotta (Wienerberger Tonwarenfabrik) ausgeführt wurden. Teile des Verputzes lagen großflächig hohl und waren daher absturzgefährdet. Auch Teile des Skulpturenschmucks, sowie einzelne Terrakottaelemente drohten aufgrund verrosteter Befestigungshaken abzustürzen. Im Mittelpunkt der Restaurierungsarbeiten standen somit Sicherungsmaßnahmen: Gerissene Eisen­halterungen wurden entfernt und durch Nirostaelemente ersetzt; noch intakte Armierungen wurden gereinigt und mit aktivem Rostschutz (Bleiminium) versehen. Mürbe und lockere Putzteile wurden gefestigt bzw. hinterfüllt, um wieder eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Untergrund herstellen zu können.


Projektdaten:

Adresse: 1010 Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
Leistung: Fassadeninstandsetzung
Leistungszeitraum: Juli bis November 2002 und März bis Juli 2003


Fotodokumentation:

Zustand vor der Restaurierung
fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos

Zustand nach der Restaurierung
fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos fotos


Letzte Aktualisierung: 13.02.2017   Impressum  ©2017 Denkmalpflege GmbH & Mag. Klaus Wedenig Restaurierung Konservierung