Universität Wien, Audimax-Hof (Hof VI), 1010 Wien

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Gegenstand der Restaurierung 2010 waren die in der Tradition italienischer Quattrocento-Fassaden stehenden Schauseiten des „Hofes VI“ über dem Audimax: Die mit Sichtziegeln inkrustierten Geschosse sind mit Pilastern gegliedert. Fensteröffnungen wie jene im obersten Geschoss mit geraden Verdachungen über den Rundfenstern nehmen ebenso Anleihe an italienischen Vorbildern wie die Applikationen aus Terrakotta auf Archivolten, Gesimsen und Kapitellen. Die spezifische Gestaltung der Fassade erfolgte jedoch nicht nur aus ästhetischen Überlegungen, sondern aus Kostenersparnisgründen: Um teures Steinmaterial zu vermeiden, wurden - je weiter man von der repräsentativen Hauptfassade an der Ringstraße wegkommt - Materialien von schlechterer Qualität (insbesondere was die Witterungsbeständigkeit anbelangt) verwendet. Im Mittelpunkt der Restaurierungsarbeiten standen zunächst Sicherungs- und Konsolidierungsmaßnahmen: Sämtliche Befestigungselemente im Bereich der Terrakottazierteile, die durch Rostschäden bereits absturzgefährdet waren, wurden auf ihren Halt geprüft und gegen Korrosion geschützt bzw. durch Nirosta-Armierungen ausgetauscht. Die partiell bereits stark sandenden Stein-, Terrakotta- und Ziegeloberflächen wurden in mehreren Schritten gefestigt sowie einer Biozidbehandlung und Entsalzung unterzogen. Inkrustierungen erfolgten mit Kunststeinmörtel und wurden in Farbe und Struktur dem Originalbestand angeglichen.

Projektdaten:

Adresse: 1010 Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
Leistung: Fassadeninstandsetzung
Leistungszeitraum: Juli - November 2010


Fotodokumentation:

Zustand vor der Restaurierung
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Restaurierung
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Zustand nach der Restaurierung
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Letzte Aktualisierung: 13.02.2017   Impressum  ©2017 Denkmalpflege GmbH & Mag. Klaus Wedenig Restaurierung Konservierung