Wegkapelle Laaben, 3053 Brand-Laaben

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Die an einem Waldweg gelegene, in klassizistischem Stil errichtete Wegkapelle befand sich innen wie außen in einem ruinösen Zustand: Der Verputz des aus Ziegeln aufgemauerten Kapellenbaus war großflächig abgefallen, es zeigten sich Fehlstellen im Mauerwerk sowie zahlreiche Risse. Wegen der drohenden Einsturzgefahr war zum Zeitpunkt der Befundung das Hauptgebälk im Eingangsbereich der Kapelle gepölzt. Ähnlich schlecht war der Zustand von Bausubstanz und Raumschale im Inneren: Die Wände wiesen vor allem in Bodennähe zahlreiche Feuchte- und Salzschäden auf. Über der entstehungszeitlichen Farboberfläche waren zahlreiche Übermalungen feststellbar. Im Zuge der Untersuchung kamen unter den Farbschichtpaketen Reste von figürlichen Darstellungen zum Vorschein: Im Bereich der Rückwand konnte eine Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit, ein Marienbild und eine Fürbitterindarstellung, an der rechten Wand eine großfigurige Darstellung des barmherzigen Jesu und an der linken Wand eine weitere Darstellung der Fürbitterin Maria freigelegt werden. An der Decke befindet sich eine Krönung Mariens. Die in Kalktechnik ausgeführten Malereien wurden manuell freigelegt, je nach Bedarf mit Plextol oder Kalksinterwasser gefestigt, mit Kalkfarben retuschiert und abschließend als Witterungsschutz hydrophobiert.


Projektdaten:

Adresse: 3053 Brand-Laaben
Leistung: Wandmalereirestaurierung
Leistungszeitraum: Oktober 2013 - September 2014


Fotodokumentation:

Zustand vor der Restaurierung
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Zustand nach der Restaurierung
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Letzte Aktualisierung: 13.02.2017   Impressum  ©2017 Denkmalpflege GmbH & Mag. Klaus Wedenig Restaurierung Konservierung